Reisen bildet
und ein paar Ecken 
der Welt sind sogar recht angenehm
Bahamas - Belize - Cuba - Dominikanische Republik - Honduras - Reisen  nach Tobago - Traveller-Tips

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Karibikkarte Eher zufällig stolperte Paul E.Pop vor ein paar Jahren über die Karibik. Neidern sei an dieser Stelle mitgeteilt: Das pure Paradies ist diese Inselwelt auch nicht. Pauls Tante Margarethe charakterisiert diese Region folgendermaßen: Unzuverlässig (selbst in der Trockenzeit kann's regnen); gefährlich (überall lauern Moskitos, Sandflöhe und andere kleine Fieslinge); trostlos (weil man längst nicht überall einen Strand findet); ärmlich (sowieso!); irritierend (zu viele Inseln, Sprachen und Himmelsrichtungen) und langweilig (nicht überall werden Animateure gestellt); Paul E. Pop und Rita Stefanidis leben im äußersten Südosten dieser furchtbaren Gegend - auf der Insel Tobago, in einem Ort namens Charlotteville, in der hölzernen Strandkneipe Old Pirate's Inn. Und komischerweise sind sie dort ganz zufrieden...
Man kann dennoch in der Karibik Urlaub machen - selbst ohne den ultra-dicken Geldbeutel. Ein Flug kostet zwischen 800 und 1600 Mark.

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Ehrliche Infos über die karibischen Inseln
Antigua Sprich: "Anti-gah". Landschaftlich wenig reizvoll und sehr zersiedelt. Allerdings schöne Strände und beliebter Treffpunkt von Seglern aus aller Welt. Teuer, touristisch erschlossen und nicht besonders freundlich. Flughafen immer noch gutes Drehkreuz, um auf andere Inseln zu gelangen.
Bahamas Ein ganzes Universum von Inseln. 90 Prozent der Touristen bleiben in New Providence (Nassau) und auf Grand Bahama (Freeport) stecken. Auf den übrigen Inseln ist die Zeit mitunter stehengeblieben. Sehr empfehlenswert: Cat Island (kilometer lange, rosa schimmernde Sandstrände, kaum Hotels) und Andros (größte Insel, endlose Wälder, kaum Hotels). Insgesamt nicht ganz billig! 
Barbados Vollkommen überbewertet. Dichtestbesiedelte Insel der östlichen Karibik. Natur wurde für Tourismus geopfert; die Küste voller Hotels, das Hinterland zersiedelt. Und dann noch unglaublich teuer! Flughafen hat jede Menge direkte Anbindungen nach Europa und Nordamerika, deshalb guter Startpunkt für weitere Reisen. 
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Belize Mittelamerika, dennoch sehr karibisch - so groß wie Hessen. Mittlerweile 40% des dünn besiedelten Landes steht unter Naturschutz: Regenwälder, Maya-Fundstätten. Vorgelagert sind hunderte kleiner Inseln und palmbewachsener Sandstrände. Paul E. Pop hatte sich sogar eine Zeitlang auf Half Moon Caye niedergelassen. Hinkommen ist teuer - im Land selbst kann man sich preiswerter durchschlagen (Ausnahme: Die vorgelagerten Cays). 
Cuba Eine Welt für sich - und noch immer die musikalischste aller Inseln. Vergleichsweise billig, aber Pauschalangebote führen meist nur in die Bettenburgen von Varadero oder auf die exklusive Touristen-Insel Cayo Largo. Abseits der Trampelpfade aber immer noch voller Überraschungen und durchaus empfehlenswert. In den Zentren inzwischen viel Nepp, Prostitution und wachsende Kriminalität. Trotzdem: Spanische Karibik pur. Havanna muß man gesehen haben! Günstige Arrangements (Unterkünfte, Touren, Besichtigungen etc.) vermittelt vor Ort die deutsche Agentour Tourcom.
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Dominica Nicht zu verwechseln mit der Dominikanischen Republik: Immer noch ein absoluter Geheimtip: Dünn besiedelt, freundlich und relativ preiswert. Kaum berührtes Bergland mit riesigen Wäldern, Wasserfällen und verschlafenen kleinen Orten, Papageien (selten in der Karibik!) und hervorragenden kleinen Restaurants. Nur wenige und schmale Strände, aber dennoch unbedingt empfehlenswert. Anreise nur über Nachbarinseln. 
Dominikanische Repubik Zweitgrößter Staat der Karibik auf der Ostseite der Insel Hispaniola. Inzwischen mit preiswertem Massentourismus an den Stränden und allen dazugehörigen Begleiterscheinungen. Fliegende Händler an den Stränden, Bettler in den Städten und Mitreisende, die hartnäckig behaupten, in Spanien zu sein können einem das leben schwer machen. Dennoch: Mit guter Beratung und einem bißchen Glück kann man dort noch traumhafte Ecken finden. Santo Domingo ist einen Besuch wert, jedoch nur für hartgesottene Reisende (krasser Gegensatz Armut-Reichtum, Bettler). Jeseits der Trampelpfade sind spanische Sprachkenntnisse empfehlenswert.
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Guadeloupe Das größere der beiden Französischen Karibik-Departments (das andere ist Martinique). Zum Verwaltungsgebiet gehören auch die Inseln St. Bartehelemy, Marie-Galante, Les Saintes und St. Martin (französischer Teil). Die schmetterlingsförmige Hauptinsel teil sich in einen eher flachen, touristisch gut erschlossenen Ostteil und das bergige, grüne Basse-Terre im Westen. Sehr europäisch, französisch geprägt; fast keine US-Touristen. Quicklink Günstige Unterkünfte, besonders für Selbstversorger (empfohlen bei Quicklink Jean Nussbaumer), gute (tägliche) Flugverbindungen über Paris, jedoch horrende Preise in Supermärkten und Restaurants. Französische Sprachkenntnisse unbedingt nötig. 
Grenada Seit des 'tapferen' Militärschlags durch Ronald Reagan ist die Gewürzinsel in Vergessenheit geraten. Das heißt: Es gibt dort immer noch Regenwald, verschlafene kleine Fischerdörfer, in denen die Zeit stehengeblieben ist und jede Menge Ruhe. Immer noch ein karibischer Geheimtip. 
Guatemala Mittelamerika - hab ich nur wenig gesehen, aber sensationelle Maya-Zentren, riesige, unberührte Regenwälder mit Affen, Raubkatzen, Papageien und Tukanen. Schlechtes Verkehrsnetz; im Hinterland sehr billig. Ist was für Abenteurer. 
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Honduras Auf den vorgelagerten Bay Islands entsteht allmählich ein gediegener Edel-Tourismus in traumhafter Umgebung (Regenwälder, Mangrovensümpfe, endlose weiße Strände), dort allerdings ziemlich teuer. Auf dem Festland (spanischsprachig) immer noch sehr günstig und absolut faszinierend. Achtung: Taucher werden gern mit bauschigen Versprechungen geködert. Die Gewässer sind jedoch weitgehend leergefischt. 
Isla de Margarita Die beliebteste der venezoelanischen Karibikinseln. Landschaftlich wenig attraktiv: flaches Buschland, aber viele Strände. Touristisch weit erschlossen mit großen Hotels und organisiertem Strandleben. Vergleichsweise preiswert. 
Montserrat Ein trauriges Kapitel seit dem Vulkanausbruch 1995. Die Insel war ein absolut karibischer Traum mit hervorragenden kreolischen Restaurants und einer rundum freundlichen Bevölkerung. Davon ist inzwischen nicht viel übriggeblieben; der größte Teil der Bevölkerung ist längst evakuiert, und der Vulkan gibt keine Ruhe. 
Saba Das Lummerland der Karibik: Eine Insel mit zwei Bergen, vier Dörfern, einer Straße und einer endlosen Treppe, die auf den höchsten Berg des niederländischen Königreiches führt. Keine Strände, dafür ein zuverlässiges Mekka für Taucher. Privatunterkünfte in "Cottages" sind - in Gruppen ab vier Personen - erschwinglich (werden für Taucher gerne und zuverlässig von Quicklink Sea Saba organisiert); ansonsten jedoch teuer und mit dem anheimelnden Puppenstuben-Ambiente ziemlich un-karibisch. Anreise nur über St. Martin; viel Ruhe, viel Natur, viel Regenwald und keine Kriminalität. 
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Sint Maarten 
St. Martin
Riesige Hotels, Golfplätze und Spielkasinos. Eigentlich eine schöne Insel, aber inzwischen vollkommen zersiedelt und touristisch erschlossen - insbesondere der Niederländische Teil. Teuer und laut - empfehlenswert nur wegen einiger überragender Restaurants, für zollfreies Shopping und als Drehkreuz für die Weiterreise auf andere Inseln. 
Statia Eigentlich "Sint Eustatius": Der Geheimtip der niederländischen Antillen: Dünn besiedelte Insel mit einem einzigen Ort (insges. etwa 3000 Einwohner), netter Strand direkt am Ort. Vulkankrater mit urtümlichen Regenwald, gute Tauchmöglichkeiten, sehr viel Ruhe und sehr viel Geschichte. Vergleichsweise preiswert.
St. Lucia Überbewertet und teuer. Der Norden der Insel ist touristisch weitgehend erschlossen; im Süden etwas besser. Regenwälder, Wasserfälle, vulkanische Quellen - aber auch viel Bettelei und Nepp.
St. Vincent & The Grenadines Auf dem Subtropen-Idyll der Grenadines machen die Schönen und Reichen dieser Welt Urlaub: für Normalsterbliche kaum erschwinglich (Ausnahme: Bequia). Die Hauptinsel St. Vincent ist vom Tourismus weitgehend unbeleckt. Im Norden üppige Regenwälder mit einem bisweilen erschreckend lebendigen Vulkan.
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Tobago Mehr wissenswertes über Tobago allwöchentlich in "Pops Tönende Wunderwelt". Ansonsten: Der älteste Nationalpark der neuen Welt. Gut erhaltene Regenwälder, herrliche Strände, freundliche Menschen und phantastische Tauchmöglichkeiten (nichts für Anfänger!). Touristisches Zentrum im Südwesten der Insel. Mittlere Preise. Ein Hotel in Pauls Heimatort Charlotteville ist inzwischen auch im Internet vertreten: Die Man'O-War-Bay-Cottages. Weitere Unterkünfte über Tobago Small Hotels und Tobago (Big) Hotels
Nach der drastischen Verkleinerung von Trinidads Staatsairline BWIA kann es Probleme bei der Anreise geben. Oft kostengünstiger als der Direktflug Frankfurt-Tobago mit der 'Condor' ist eine Anreise über Barbados - dort hilft das Netz der LIAT weiter. 
Vorsicht: Die Insel hat zwei Gesichter. Das häßliche bietet die Hotelzone rund um den Flughafen, die inzwischen ein Fünftel der Insel erobert hat. Die vollkommen überzogenen Preise beginnen inzwischen auch den Rest Tobagos zu überwuchern.
Trinidad Große Schwester von Tobago mit 1,3 Millionen Einwohnern und verblüffend hohem Lebensstandard. Erheblich billiger, als die Nachbarinsel. Hat ein paar schöne Ecken, aber auch ein paar häßliche Kanten: In Port Of Spain, der Metropole des karibischen Karnevals die üblichen Probleme ausufernder Großstädte; dennoch sehenswert - auch wegen der Mischung schwarzer, weißer und indischer (!) Kultur.
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